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Krefelder Stadtbarometer

A57 gesperrt, Verkehrschaos in Krefeld

Aufgrund schwerer Straßenschäden musste die A57 zwischen den Ausfahrten Krefeld-Zentrum und Krefeld-Oppum Anfang Oktober dringend repariert und daher gesperrt werden. Sofort staute sich der Verkehr rund um die Baustelle. Nahezu stillgelegt waren Teile Oppums, und auch auf der Berliner Straße (B 288) von Uerdingen Richtung Zentrum und auf dem Dießemer Bruch standen die Fahrzeuge in langen Schlangen an den Ampeln. Wenn 90.000 Fahrzeuge sich einen neuen Weg suchen müssen, geht der Stadtverkehr in die Knie. Ein Szenario, dass wir wohl nicht zum letzten Mal erlebt haben.

Über 100.000 Euro Fördermittel für die Krefelder Kultur

Aus den Fördertöpfen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) werden über 100.000 Euro die Krefelder Kultur erreichen. Unterstützt wird zum Beispiel die städtische Musikschule bei der Anschaffung eines Konzertflügels. Weitere Fördermittel gehen für neue Event-Technik an das Stadtbad Neusser Straße, ebenso bedacht wird das vom Krefelder Kulturrat zusammen mit dem Stadtsportbund geplante Festival „Krefelderleben“. 45.000 Euro erhält die Stadt für die Entwicklung einer Kulturstrategie, um mehr Bürger mit dem kulturellen Erbe Krefelds in Kontakt zu bringen.

Rhein-Niedrigwasser erhöht Transportkosten dramatisch

Zwar waren die Temperaturen im Herbst nicht mehr so hoch wie in den Sommermonaten, aber die Trockenheit blieb im September und den ersten Oktobertagen bestehen. Dies führte entlang des Rheins zu historisch niedrigen Pegelständen – etwa nur noch 1,59 Meter Wassertiefe am Pegel Düsseldorf am 1. Oktober. Eine wichtige Folge: Rheinschiffe konnten nicht einmal mehr die Hälfte der üblichen Lasten tragen, was die Kosten deutlich erhöhte und auch Krefelder Unternehmen vor große Probleme stellte. Im August und September wurden im Krefelder Hafen so nur 50 % der Vorjahresmengen umgeschlagen.

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