Malta

Dolce Vita auf Britisch

Wer Englisch in Kombination mit schönem Wetter lernen möchte, landet von Deutschland aus häufig in Malta. Denn die ehemalige britische Kronkolonie bietet gleichzeitig mediterranes Dolce Vita und britische Lebensart. Hier fährt man traditionell auf der linken Straßenseite und telefoniert aus der roten Telefonzelle. Britisches Frühstück mit Ham, Eggs an Baked Beans und englische Pub-Kultur sind weit verbreitet. Englisch ist neben dem Maltesischen, dass sprachlich eng mit dem Arabischen verwandt ist, die zweite Amtssprache. Auf der anderen Seite merkt man hier schnell, dass der Inselstaat zwischen Sizilien und Nordafrika liegt. Schon im Frühling hat die Sonne ordentlich Kraft, und in den Sommermonaten sind 35 bis 40 Grad keine Seltenheit. Die oft cremefarbenen maltesischen Häuser erinnern an den Nahen Osten – und auch die Vegetation macht die südliche Lage deutlich.

Der Inselstaat besteht aus der Hauptinseln Malta, dem etwas kleineren Gozo, Comino mit der berühmten Blauen Lagune und weiteren unbewohnten Inselchen. Er hat zusammen nur etwa 316 Quadratkilometer Fläche, aber eine Einwohnerzahl von über 500.000. Am höchsten ist die Siedlungsdichte rund um die Hauptstadt Valletta, von hier aus gelangt man mit Bussen schnell zu allen Teilen der Insel. Valletta fasziniert mit seinen gigantischen Festungsanlagen und einer guten Portion urbanen Lebens. Sandstrände findet man vor allem im Inselnorden mit seinem Zentrum Mellieha. Von hier aus geht auch die Fähre nach Gozo, das weitaus stärker dörflich geprägt ist. Weniger dicht besiedelt ist auch die Westküste der Hauptinsel mit ihren teilweise noch ursprünglichen Felsenküsten.

Die Multikulti-Insel im Mittelmeer lädt zum Klettern und Tauchen genauso wie zum Sightseeing und entspannten Genießen ein. Mehr Infos bekommt man visitmalta.com.

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