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Krefelder Stadtbarometer

Aus für „SWK-KRuiser“

Zum 31.12.2025 haben die Krefelder Stadtwerke SWK ihr Projekt „SWK KRuiser“ eingestellt. Die Leih-Elektroroller, mit denen eine umweltfreundliche Mobilität in Krefeld gefördert werden sollten, hatten in den vergangenen Jahren zunehmend weniger Kunden gefunden. Daher musste die SWK aus wirtschaftlichen Gründen die Reißleine ziehen. Dazu kam, dass die E-Roller immer wieder Opfer von Vandalismus geworden waren. Auch das ließ die Kosten steigen und trug letztendlich zu dem Aus für die SWK-KRuiser bei.

Mehr Hilfe für Obdachlose

In der städtischen Notschlafstelle an der Feldstraße hat die Stadt den durch mutwillige Zerstörung kaum noch nutzbaren Sanitäranlagen wieder instandgesetzt und zusätzliche Kapazitäten geschaffen. In den sanierten Sanitärcontainern für Männer und Frauen gibt es neun Dusche und zehn Waschbecken. Zusätzlich wurde für die örtliche Wohngruppe ein weiterer Sanitärcontainer beschafft. Außerdem konnte Sozialdezernentin Sabine Lauxen 15 von der Johanniter-Hilfsgemeinschaft gespendete „Sheltersuits“ – wärmende, wasserfeste Jacken mit integriertem Schlafsack – entgegennehmen.

Kein Geld für Krefelder Bauprojekte

Auch 2026 wird die Stadt Krefeld vermutlich mit einem dreistelligen Millionenbetrag ins Minus kommen. Das zwingt die Kommunalpolitik, sich von einigen nicht mehr finanzierbaren Projekten zu verabschieden – darunter viele Bauprojekte. Zu der langen Liste der weggefallenen bzw. aufgeschobenen Baumaßnahmen zählen die Sanierung des Badezentrums Bockum, der Neubau mehrerer Kitas sowie die Erweiterung und Sanierung von Krefelder Schulen. Auch die Sanierung einiger Verwaltungsgebäude und Sportanlagen wird auf Eis gelegt. Selbst die Installation von energiesparenden Photovoltaikanlagen auf Gebäuden der Stadt soll 2026 nicht weiterverfolgt werden.

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