Kolumne

KI – Fluch oder Segen?

Dieser Text wurde nicht von ChatGPT geschrieben! Eine Info, die man heute durchaus dazu geben muss, denn immer mehr Menschen nutzen künstliche Intelligenz, um sich das Leben leichter zu machen. Wer Informationen benötigt, greift mit KI auf das Wissen der Welt zu. Wer Unternehmen anruft oder online Fragen stellt, wird immer häufiger zuerst auf KI treffen. Autos ohne Fahrer, intelligente Roboter, KI-gesteuerte Prothesen oder Diagnosesysteme. Die Möglichkeiten scheinen nahezu unbegrenzt. Werden wir also überflüssig? Oder werden wir dank KI endlich unsere Probleme lösen und gehen einer strahlenden Zukunft entgegen?

Aus der Vergangenheit wissen wir, dass jede Technik Fluch und Segen zugleich ist. Mit einem Messer kann man Brot schneiden oder jemanden erstechen. Mit Nukleartechnik Strom erzeugen, Krankheiten erkennen oder Städte auslöschen. Aber KI hat eine andere Qualität als bisherige Technologien. Sie kann sich selbst immer mehr optimieren. Daher werden wir für die KI-Nutzung wohl Regeln aufstellen müssen. Darüberhinaus ist künstliche Intellignez für uns eine Aufforderung zur Selbsterkenntnis. Denn KI, so intelligent sie auch ist, hat keine Wünsche, keine Gefühle und keine Moral – sie ist nicht lebendig. Vielleicht hilft uns KI als Spiegel, besser zu erkennen, was Menschsein heißt – welche Aufgaben wir selbst übernehmen müssen und welche wir an technische Systeme abgeben können.

Foto: Stock
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