Volksbank Krefeld zu Besuch bei Strike

Vintage-Boom aus Krefeld

Das Thema Nachhaltigkeit wird immer bedeutender, auch in den Köpfen der jungen Leute. Auf diese Weise kommen immer wieder innovative Ideen zustande, um den nachhaltigen Gedanken zu fördern. Genau dies tut das Start-up Strike aus Krefeld, indem es qualitativ hochwertige und günstige Secondhand-Kleidung verkauft. Das Ganze in sogenannten „Mystery Boxen“, bei denen die Käufer mit dem Inhalt der Box überrascht werden – dafür aber auch einen geringeren Preis zahlen.

Die Volksbank Krefeld unterstützt und begleitet viele verschiedene junge Start-Ups auf ihrem Weg. Dort ist Philipp Maczkowski Privatkundenberater und bekommt so immer wieder Einblicke in viele interessante Unternehmen aus der Region. Davon berichtet er auf Instagramund seinem Blog und lässt seine Zuschauer live teilhaben. „Es macht mir riesigen Spaß, die Unternehmen aus der Region zu unterstützen und meinen Zuschauern dabei noch einen Mehrwert zu bieten“, erzählt er.Nun durfte der junge Bankberater hinter die Kulissen des Vintage-Stores von Strike blicken. Dabei lernte er den Gründer und Inhaber Daniel Bayen in seinem Lager in Krefeld genauer kennen. Das Interview veröffentlichte er per Video in seiner Instagram-Story. Dadurch wurde Strike noch mehr Leuten aus der Region per Social-Media vorgestellt.

Daniel selbst ist 20 Jahre alt und bei Strike für die Koordination und Organisation des Teams zuständig. Außerdem auch dafür, dass Umsatz und Wachstum stimmen. „Mit 15 oder 16 Jahren habe ich angefangen, mich für Kleidung zu interessieren“, sagte Daniel, „ich bin immer wieder auf Flohmärkte gegangen, mit dem Ziel, Anziehsachen mit einem kleinen Gewinn online zu verkaufen.“ Im Winter 2019 hat sich daraus das junge Unternehmen Strike entwickelt.

Damals hat Daniel mit zwei Freunden angefangen, mittlerweile besteht das Team aus 35 Mitgliedern. Das erste Event fing klein an: in einer alten, leerstehenden Krefelder Wohnung. Heute kommen sogar schon vereinzelte Bestellungen aus anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel Kroatien.

Die Second-Hand-Kleidung, die er nutzt, stammt aus ganz Europa, teils auch aus Nordamerika. „Es hat seine Zeit gebraucht, bis ich die richtigen Kontakte in den Großhandel hatte“, verriet er Philipp Maczkowski, „dadurch können wir qualitativ hochwertige und günstige Kleidung anbieten.“ Die Kleidung, die dann ins Lager reinkommt, wird unsortiert gelagert. Daraufhin wird sie nach Kategorie und Größe sortiert. Was nicht mehr angeboten werden kann, wird aussortiert. Wenn nun eine Bestellung für eine „Mystery Box“ eingeht, wird variabel aus der entsprechenden Kategorie mit dem Bestellzettel die Kleidung zusammengesucht und an den Kunden geschickt.

STRIKE WARDROBE
An der Elisabethkirche 42, 47799 KR
strikewardrobe.org

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