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Krefelder Stadtbarometer


In Krefeld gibt es wenig Wohneigentum

Nur jede dritte Krefelder Wohnung wird von den Eigentümern selbst bewohnt. Damit liegt unsere Stadt deutlich unter der bundesweiten Wohneigentumsquote von 43,5 Prozent. Wobei Deutschland im Europa-Vergleich sowieso ein „Mieter-Land“ ist und nur auf dem vorletzten Platz landet. Die Idee der eigenen vier Wände als Altersvorsorge rückt gerade für jungen Menschen immer mehr in weite Ferne. Gerade die 25-40-Jährigen können sich seltener ein Haus oder eine Eigentumswohnung leisten.

Bauprojekt am Alexanderplatz geht weiter

Im Jahr 2024 geriet das genossenschaftliche Bauprojekt in der Krefelder Südstadt in eine schwere Krise. Massive Baukostensteigerungen brachten das Projekt zum Stillstand. Der Bauträger ging in die Insolvenz. Seit daher fand sich eine weitere Bauruine im Rohbauzustand im Stadtbild. Jetzt hat sich ein Investor gefunden, der das Projekt zu Ende führen will. Die bereits umfangreich in der Region tätige 7yrds-Gruppe will schnell in die Fertigstellung der Wohngebäude einsteigen, und die Wohnungen zur Miete anbieten.

Dem Krefelder Wald geht es besser

Die Waldzustandserhebung des Kommunalbetriebs Krefeld (KBK) zeigt, dass es dem Krefelder Wald so gut geht wie zuletzt 2003. 52 Prozent der untersuchten zeigten keine Schäden. Eine Ausnahme bilden nur die Eichen. Das sind acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Dabei wurden Stichproben Forstwald, Stadtwald, Heesbusch, Henoumontwald, Hülser Bruch und Hülser Berg durchgeführt. Besonders positiv wird bewertet, dass es weniger Bäume mit Kronenverlichtungen gibt. Damit liegt Krefeld deutlich über dem Landesdurchschnitt.

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